Die Geburt Christi in der Ikonenmalerei: Vortrag im Angermuseum

08.12.2016 13:49

Am Dienstag, dem 13. Dezember, 18:30 Uhr, findet im Rahmen der Ausstellung "Ikonen. Das Sichtbare des unsichtbar Göttlichen" im Angermuseum Erfurt der Vortrag "Es weihnachtet sehr - Die Geburt Christi in der Ikonenmalerei" statt.

"Es weihnachtet sehr..."

Darstellung der heiligen Familie, Maria, Joseph und das Christuskind im unteren Teil, oben die darstellung der drei heiligen Könige. Ikone in Braun-Gold-Tönen.
Foto: Geburt Christi. Russland(?), nach einem Vorbild aus Palästina(Pilgerandenken aus dem Heiligen Land), wohl Werkstatt der Russischen Geistlichen Mission in Jerusalem, letztes Drittel 19. Jahrhundert. Eitempera/Holz Foto: © Angermuseum Erfurt, Schenkung Hedwig und Heinz Pohlen, Aachen © Angermuseum Erfurt, Foto: Stadtverwaltung Erfurt / D. Urban

Dr. Karin Kirchhainer von der Universität Marburg führt in die Ikonen der Geburt Christi in der orthodoxen Kunst ein und gibt einen Überblick über das breite Spektrum der Geburtsikonen in der griechischen und russischen Ikonenmalerei.

In einem Vorspann widmet sie sich der Geschichte des Weihnachtsfestes in der Ostkirche und zeigt auf, wie die Ikonen beim Fest der Geburt Christi verehrt werden, sowohl in der orthodoxen Weihnachtsliturgie wie in der privaten Glaubenssphäre.

Der Hauptakzent des Vortrages wird  jedoch auf den Bilderzählungen der Geburtsikonen liegen. Welche Bildmotive nutzten die Künstler, um das Geburtsereignis visuell erfahrbar zu machen? Was erzählen uns die Darstellungen in all ihren Details, und welche Bildvarianten haben sich im Laufe der Jahrhunderte herausgebildet? Erläutert wird dies anhand ausgewählter Beispiele aus der griechischen und russischen Ikonenmalerei mit einem Abstecher ins Heilige Land.