Bildung, Kunst und Kultur

Bildbetrachtungen, Bastelstunden oder Konzert- und Ausstellungsbesuche: Die Erfurter Museen stehen in der Weihnachtszeit ganz im Zeichen des nahenden Festes. Sowohl Kinder als auch Erwachsene können staunen, kreativ tätig werden und lernen.

Sie sind herzlich eingeladen, einfach auch einmal innezuhalten und durch die Sammlungen der Museen zu schlendern. Dort finden sie eine „andere“ Welt, können in vergangene Zeiten und auf die Wurzeln des Christfestes schauen oder historische Puppenstuben und Spielzeug aus vergangenen Tagen entdecken.

Selbst gebackene Plätzchen auf Küchentisch. Sie bilden einen Schriftzug "Wir lieben Erfurt". Ausstechförmchen, Mehl und Nudelholz befinden sich im Bildhintergrund.

Adventszeit mit der Volkshochschule

Die Volkshochschule Erfurt bietet die Möglichkeit, mit vielen kreativen Angeboten und auch interessanten Vorträgen die adventliche Stimmung zu genießen.

Puppenküche und Puppenwohnzimmer mit Küchenbuffet, Tisch, Stuhl, Herd und Kruzifix über dem Chaiselongue.

Erfurter Puppenstubenmuseum

Was auf einem Dachboden mit wenigen Liebhaberstücken begann, hat sich zu einer imposanten Sammlung von weit über 100 Exponaten entwickelt.

Im Vordergrund liegt der Knabe in einen von sechs Engeln umgebenen Steintrog gebettet, in dem er gleichsam zu schweben scheint. Links hinter dieser Krippe kniet Maria in jugendlicher Schönheit. Ihr mit einem feinen durchsichtigen Schleier bedecktes Haupt ist in ein magisches Licht getaucht. Andächtig betet sie das Kind an. Die Gestalt Josefs ist etwas weiter in den Hintergrund gerückt; von rechts drängen sich vor ihm Ochs und Esel an die Krippe. In seiner Haltung drückt der bärtige Mann das Erstaunen über das Geschehen aus. In einem fensterartigen Auschnitt eröffnet sich links oben der Blick auf eine hügelige Landschaft mit Schafen und Hirten. Im nächtlichen Himmel schwebt der Engel, der den Hirten das Ereignis verkündigt. Im Hintergrund rechts stehen drei erregt gestikulierende bärtige Männer, es sind wohl die herbeigeeilten Hirten, die dem Kinde huldigen wollen.

„Heilige Nacht“ im Angermuseum

„Stille Nacht, heilige Nacht“ gilt weltweit als das bekannteste Weihnachtslied und als Inbegriff des deutschen Weihnachtsbrauchtums, doch das Lied, das aus der Feder des Hilfspfarrers Joseph Mohr im 19. Jahrhundert geflossen und vom Dorfschullehrer Franz Xaver Gruber vertont worden war, ist längst nicht das älteste Weihnachtszeugnis.