Öko-Backstube ist ein Schaufenster der Thüringer Biolandschaft auf dem 166. Erfurter Weihnachtsmarkt

16.11.2016 13:10

Alle Jahre wieder... öffnet der Weihnachtsmarkt auf dem Erfurter Domplatz seine Pforten und mit ihm die Öko-Backstube. Dahinter steht der Thüringer Ökoherz e.V., unterstützt von der Stadt Erfurt und dem Thüringer Ministeriums für Infrastruktur und Landwirtschaft.

In zwanzig Jahren 100 Prozent Biohaltung: Buchvorstellung "Ökoroutine – Strukturen ändern, statt Menschen" am 13. Dezember in der Weihnachtsbachstube

beleuchtete Markthütte
Foto: Dass in der Öko-Backstube aber nicht nur gebacken wird, wird sich längst herumgesprochen haben. Sie fungiert als Schaufenster der Thüringer Biolandschaft Foto: © Matthias Schmidt

Die Termine in den Vormittagsstunden für Kinder- und Jugendgruppen, in denen neben dem Backen auch Wissen zu Natur- und Umwelt vermittelt wird, sind längst ausgebucht und selbst für die Zeiten am Nachmittag und am Wochenende gibt es zahlreiche Reservierungsanfragen.

Dass in der Öko-Backstube aber nicht nur gebacken wird, wird sich längst herumgesprochen haben. Sie fungiert als Schaufenster der Thüringer Biolandschaft. Die angebotenen – natürlich biozertifizierten – Produkte, stammen, bis auf den Kaffee und leider auch den Glühwein, aus Thüringen.

Die Thüringer Biopreisträger 2016 werden präsentiert, die Mitarbeitenden werden auf viele Fragen zum Ökolandbau kompetent antworten und zahlreiche regionale Bioprodukte können teilweise verkostet  und gekauft werden.

Besonders wird darauf hingewiesen, dass wochentags ab 19 Uhr sich die Öko-Backstube unter der Marke "Kultur am Ofen" in eine weihnachtliche Bühne verwandeln wird und einlädt zu Lesung, Tanz, Musik, Theater, Backen, Film oder Diskussion.

Auch hier wird der Schwerpunkt auf dem „Bio“ liegen. Denn natürlich wird „Bio“ gebacken. Auch Michael Kopatz, der am 13.12.2016, 19 Uhr in der Ökobackstube, zu seinem Buch „Ökoroutine – Strukturen ändern , statt Menschen“ einen Vortrag hält, wird sich mit dem Thema auseinandersetzen und erklären, warum es eigentlich ganz einfach ist, dass es in zwanzig Jahren 100 Prozent Biohaltung gibt und wodurch es blockiert wird.